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Der Ablauf einer Hilfsmittelversorgung

Mareike Köhler (Firma Rehavista) schreibt uns: "Im UK-Feld geistert seit ein paar Wochen Verunsicherung herum. Wir wurden bereits mehrfach mit der Behauptung konfrontiert, dass die Übernahme der Leistungsbeantragung im Rahmen des elektronischen Kostenvoranschlag (eKV) zu einer "automatischen" Bevollmächtigung der Leistungserbringer für den Versicherten der gesetzlichen Krankenkasse käme.

Da viele UK-Experten nun fürchten, dass z.B. die Fristenregelung für Widersprüche für den Versicherten abläuft, wollen einige Kunden nun die Kostenübernahme selbst beantragen - was sich jedoch auch als nachteilig für den Versicherten erweisen kann!


Wir haben dies juristisch prüfen lassen. Die Krankenkasse hat immer noch die gesetzliche Pflicht, den Versicherten direkt über Bewilligungen, Teilbewilligungen, Änderungen oder Ablehnungen zu informieren. Dies ist unabhängig davon, auf welche Art und Weise der Antrag an die Krankenkasse weitergeleitet wird. Eine ablehnende Entscheidung wird somit erst mit Zugang beim Versicherten wirksam; die Frist für einen Widerspruch beginnt erst dann zu laufen."


Vom Antrag zur Genehmigung

Eine kurze Darstellung des Ablaufs bis zur Hilfsmittelversorgung über die Gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland von der in der UK- Szene bekannte Kanzlei Hartmann Rechtsanwälte finden Sie hier:

Vom Antrag zur Genehmigung (Stand: März 2015)